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Silberfische

Papierfischchen erkennen und loswerden: Unterschied zu Silberfischen

Graue, behaarte Tierchen in Wohnzimmer, Schlafzimmer oder zwischen Büchern? Das sind oft Papierfischchen. So erkennen Sie sie und was wirklich hilft.

S24Von der Redaktion Schädlingsexperte24Veröffentlicht am 3 Min. Lesezeit
Kammerjäger untersucht mit Taschenlampe eine Fußleiste und Bücher auf Papierfischchen
Papierfischchen verstecken sich in trockenen Räumen hinter Fußleisten, in Büchern und Kartons.
Das Wichtigste in Kürze
  • Papierfischchen sind größer und grauer als Silberfische und haben lange Fäden am Körperende.
  • Anders als Silberfische brauchen sie kaum Feuchtigkeit und leben auch in trockenen Wohnräumen.
  • Sie fressen Papier, Tapeten, Kleister und Hausstaub und vermehren sich langsam, halten sich aber hartnäckig.
  • Lüften allein hilft nicht. Wirksam sind Köder in den Verstecken. Fachbetrieb ab 149 €.

Ein grauer, länglicher Schatten huscht nachts über den Parkettboden im Wohnzimmer und verschwindet unter der Fußleiste. Viele denken an Silberfische. Seit einigen Jahren ist es aber immer häufiger das Papierfischchen, eine eingeschleppte Art, die sich in Deutschland stark ausgebreitet hat. Weil es andere Ansprüche hat, helfen die klassischen Tipps gegen Silberfische kaum.

Woran erkennen Sie Papierfischchen?

  • Größe: ausgewachsen etwa 1 bis 1,5 cm, also oft etwas größer als Silberfische.
  • Farbe: grau bis graubraun, nicht silbrig glänzend.
  • Behaarung: mit der Lupe sind feine Haare und Borsten am Körper zu sehen.
  • Fäden: lange Antennen und drei lange Schwanzfäden, die oft länger sind als bei Silberfischen.
  • Fundort: Wohnzimmer, Schlafzimmer, Flur, Büro und Archiv, also auch trockene Räume.

Papierfischchen oder Silberfisch?

MerkmalSilberfischPapierfischchen
Farbesilbrig glänzendgrau, behaart
Feuchtigkeitbraucht hohe Luftfeuchtekommt mit trockener Luft aus
Typische RäumeBad, Küche, KellerWohnräume, Büros, Archive
Was hilftLuftfeuchte senkenKöder in den Verstecken

Wenn Sie die Tiere also im trockenen Wohnzimmer sehen und Lüften nichts ändert, spricht viel für Papierfischchen. Mehr zu den feuchtigkeitsliebenden Verwandten lesen Sie im Ratgeber Silberfische im Bad.

Sind Papierfischchen schädlich?

Papierfischchen beißen und stechen nicht und übertragen keine bekannten Krankheiten. Sie fressen aber Papier, Bücher, Fotos, Tapeten, Kleister und Hausstaub. In Archiven, Bibliotheken und bei wertvollen Dokumenten können sie echten Schaden anrichten. In der Wohnung sind sie vor allem lästig, weil sie sich trotz Putzen und Lüften halten.

Wie kommen Papierfischchen ins Haus?

Die Tiere werden meist eingeschleppt, zum Beispiel in Umzugskartons, Paketen, Papierstapeln oder gebrauchten Möbeln. Besonders in Neubauten und gut gedämmten Wohnungen finden sie gleichmäßig warme Bedingungen. Sie vermehren sich langsam, ein Weibchen legt aber über ein langes Leben verteilt immer wieder Eier. Deshalb wächst ein Befall über Monate unbemerkt.

Was Sie selbst tun können

  1. Kartons und Papierstapel reduzieren: Altpapier und Umzugskartons nicht in der Wohnung lagern.
  2. Gründlich saugen: Fußleisten, Fugen, hinter Möbeln und unter dem Bett, denn Staub ist Nahrung.
  3. Klebefallen aufstellen: Sie zeigen, wo die Tiere unterwegs sind und wie stark der Befall ist.
  4. Fugen schließen: Spalten an Fußleisten und Türzargen abdichten, um Verstecke zu nehmen.

Sprays und Duftstoffe treffen nur einzelne Tiere. Die Eier und Jungtiere in den Verstecken überleben.

Papierfischchen in der Wohnung?

Schildern Sie uns Ihr Problem – wir nennen Ihnen vorab den Preis für die Papierfischchen-Bekämpfung.

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Wann lohnt sich der Kammerjäger?

  • Sie sehen über Wochen regelmäßig Tiere, obwohl Sie saugen und Kartons entfernt haben.
  • Mehrere Räume oder Wohnungen im Haus sind betroffen.
  • Bücher, Dokumente oder Archivmaterial sind gefährdet.
  • Sie sind unsicher, ob es Silberfische oder Papierfischchen sind.

Ein Fachbetrieb bestimmt die Art und setzt Fraßköder gezielt in Fugen und Hohlräume. Die Tiere nehmen den Köder auf und tragen ihn in ihre Verstecke. Eine Nachkontrolle zeigt, ob der Befall zurückgeht. Die Papierfischchen-Bekämpfung beginnt bei uns ab 149 €. Alle Einstiegspreise finden Sie unter Preise.

Häufige Fragen zu Papierfischchen erkennen

Wie sehen Papierfischchen aus?

Etwa 1 bis 1,5 cm lang, grau und fein behaart, mit langen Antennen und drei langen Schwanzfäden. Silberfische sind dagegen silbrig glänzend.

Woher kommen Papierfischchen?

Meist werden sie mit Kartons, Paketen, Papier oder gebrauchten Möbeln eingeschleppt. In warmen, gut gedämmten Wohnungen finden sie gute Bedingungen.

Hilft Lüften gegen Papierfischchen?

Kaum. Anders als Silberfische brauchen Papierfischchen wenig Feuchtigkeit. Wirksam sind Sauberkeit, weniger Papierstapel und Köder in den Verstecken.

Sind Papierfischchen gefährlich?

Für Menschen nicht. Sie beißen nicht und übertragen keine bekannten Krankheiten, können aber Papier, Bücher und Tapeten anfressen.

Was kostet die Bekämpfung von Papierfischchen?

Die Papierfischchen-Bekämpfung beginnt bei uns ab 149 €. Den genauen Preis nennen wir Ihnen vor dem Einsatz.

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Redaktion Schädlingsexperte24

Unsere Ratgeber entstehen aus den Erfahrungen unserer Kammerjäger im Einsatz und werden anhand offizieller Quellen wie dem Umweltbundesamt geprüft. Wir aktualisieren Artikel, sobald sich Empfehlungen ändern. Mehr über uns

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